Der Altenpflegeberuf beansprucht psychisch und körperlich stark.

Körperliche Beanspruchung

Stehen,

Bücken, Heben, Tragen,

monotone Haltungen

Der Altenpflegeberuf ist ein sehr körperlicher Beruf:

Die körperlichen Anstrengungen durch das schwere Heben und Tragen, die Zwangshaltungen und das langanhaltende Stehen erfordern eine gute körperliche Kondition. Altenpflegekräfte sind viel auf den Beinen und gehen kontinuierlich, was auch erschöpfen kann.

Psychosoziale Beanspruchung

Umgang mit Krankheit und Tod,

moralischer Stress,

emotionale Belastung

Daneben werden Altenpflegekräfte in Ihrer Arbeit sozial und psychisch beansprucht:

Altenpflegekräfte betreuen und pflegen erkrankte Personen. Sie sehen Menschen leiden und sterben. Dies ruft intensive Emotionen hervor. Gleichzeitig wird von Ihnen im Kontakt erwünscht, angemessene oder positive Emotionen zu zeigen. Dies erfordert von ihnen eine hohe emotionale Selbstkontrolle, d.h., dass Sie mit den aufkommenden Gefühlen und Situationen selbst umgehen müssen. Das kostet viel Kraft und kann auf Dauer zu emotionaler und mentaler Erschöpfung führen.

Beanspruchung durch den Arbeitsplatz

Schichtdienst,

Zeitdruck,

Arbeitsmenge

Daneben existieren zahlreiche äußere Faktoren, die die Beanspruchung erhöhen:

Es müssen bei ständigem Zeitdruck Arbeiten gleichzeitig verrichtet werden und viele Unterbrechungen des Arbeitsablaufs ausgehalten werden. Die Arbeitszeitgestaltung ist im Vergleich zu anderen Berufen sehr unflexibel. Das Arbeiten im Schichtsystem mit wechselnden Schichten, Bereitschaftsdiensten oder Rufbereitschaften verkürzen Erholungszeiten und erschweren Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben.  

Diese unvollständige Auflistung verdeutlicht, dass der Altenpflegeberuf eine hohe Belastung mit sich bringen kann, was sich in Form eines Burnouts zeigen kann.